Wenn „Engel verreisen, lacht der Himmel“, so verlief unser Seligenstadt Besuch am 15. Juni

An Fronleichnam unternahm unsere 25-köpfige Gruppe einen Tagesausflug nach Seligenstadt. Wir starteten um ca. 8 Uhr früh mit dem Bus vom Festplatz in Walldorf, Richtung Eiserner Steg. Dort nahmen wir Platz auf dem Ausflugsschiff der Primus Linie und ließen es uns etwa 3 Stunden lang gutgehen. Wer zu Hause nicht gefrühstückt hat, konnte dies auf dem Schiff nachholen.

Nach Ankunft in Seligenstadt konnten wir entweder an einer Stadtführung teilnehmen oder die Stadt auf eigene Faust besichtigen.

Kleine Gassen, verträumte Winkel und farbenprächtige Fachwerkhäuser aus verschiedenen Epochen dokumentieren die Geschichte Seligenstadts. Der Kanzler Karls des Großen, Einhard, begann um 830 mit dem Bau einer Basilika, die bis heute das Wahrzeichen der Stadt ist. Aus der Gründung Einhards entwickelte sich ein blühendes Benediktinerkloster. Der eindrucksvolle Klosterbereich ist mit Hof- und Gebäudeflächen in seiner Geschlossenheit erhalten. Die Prälatur ist heute als Museum eingerichtet und im sehenswerten Klostergarten wird nach benediktinischem Vorbild Gartenbau betrieben. Dieser Platz der Ruhe und Erholung ist ein wahres Kleinod und ebenso eine Besichtigung wert wie die Basilika und die malerischen Gassen rund um den Marktplatz.

Natürlich konnten wir uns das leckere Eis nicht entgehen lassen. Die Stadt ist auch durch ihre guten Eisdielen mit hoher Eisqualität sehr bekannt.

Die Zeit verging schnell, und am Nachmittag traten wir mit dem Schiff die Rückreise an. Kurz vor Frankfurt erwischte uns ein kleines Gewitter mit Regenschauer. Das konnte unsere gute Laune und die vielen tollen Eindrücke nicht verderben. Die Fotos von unserem Ausflug sprechen für sich.

Vielen Dank dem FKS für diesen schönen Tag!

Text: Swetlana Ismar / Primus-Line Internet Seite

Fotos: Swetlana Ismar / Wikipedia Seligenstadt

 

Rathaus, Start unseres Stadtrundgangs

 

 

Das Romanische Haus („domus lapidea“, auch Steinernes Haus genannt) ist das älteste weltliche Gebäude der Stadt Seligenstadt im heutigen Landkreis Offenbach in Hessen. Es wurde von 1186 bis 1187 als Wohnhaus im Stil der Romanik erbaut. Es ist anzunehmen, dass das Gebäude als Vogtei, also als Amtshaus eines Vogtes des Kaisers Friedrich Barbarossa diente.

Eine Bitte vom Magistrat an die Frisch-Vermählten, aufgrund der Hungersnot in der Welt, auf das Reiswerfen zu verzichten.

 

Einhard-Basilika und Klostergarten

 

Der Garten der Klosteranlage

Der Rote Brunnen. Einst wurde Kindern erzählt, dass die Babys aus dem „Roten Brünnche“ kämen. Der Storch bringe sie, und die kleinen Schlumber würden dort von ihren Eltern abgeholt. Das Händewaschen ist in diesem Brunnen nicht ungefährlich! 9 Monate nach Händewaschen sollen Frauen Kinder gebären.

Bevor es heimgeht …

noch ein leckeres Eis essen!

 

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